Virchow-Trias
Häufigkeit nach Lokalisation einer TVT
Warum ist häufiger die Like TVT als die rechte TVT?
Zusammenhang zwischen Lokalisation der TVT und Embolierisiko
Je proximaler eine Thrombose, desto höher das Embolie- und Rezidivrisiko
Wie lange dauert das erhöhte TVT-Risiko bei Schwangeren?
Bis zu 6 Wochen postpartal
2 wichtigste Risiken für TVT
Häufigster Entstehungsweg für TVT
Aszendierend
1/4 aller OS Thrombosen kommen aus einer nicht behandelten US TVT
Der Verlauf ist von 1 Woche
Warum entsteht das posthrombotische Syndrom
Funktionverlust der Venenklappen aufgrund des erhöhten Druck.
Dies ist gleichzeitig ein Risikofaktor für TVT
Transfasziale Thrombose
Die Thrombose beginnt in einer epifaszialen Vene (z.B. Vena saphena magna) und dringt von dort in das tiefe Venensystem vor.
Häufigste Mechanismus bei Thrombosen der Becken- und Oberschenkelvenen in der Schwangerschaft.
Deszendierende Beckenvenenthrombose
Die initiale Thrombosierung erfolgt in der Vena iliaca communis (meist links), was den venösen Abfluss des gesamten Beines einschränkt. Durch Apposition wächst der Thrombus dann von proximal nach distal in die Oberschenkelregion vor. Parallel findet ein Wachstum des Thrombus nach proximal in die Vena cava inferior statt.
Typische Trias einer TVT
nur in 10% der Fälle
Schwellung, dumpfer Schmerz, Zyanose (livide Verfärbung)
Prattsche Warnvenen
Infolge der venösen Abflussstörung bei TVT kann es zu einer Erweiterung epifaszialer Venen kommen
Symptomatik bei TVT
Atypische Thrombosen
Phlegmasia coerulea dolens
Maximalvariante einer Phlebothrombose mit Verschluss aller Venen einer Extremität → Sekundäre Kompression des arteriellen Flusses
Dx Kompartmentsyndrom-Symptomatik + Doppler mit TVT
Therapie
Notfall-OP
Venöse Thrombektomie
Fasziotomie
Fibrinolysetherapie, bei Versagen der operativen Therapie
Grenzzonenamputation als Ultima Ratio
Thoracic-Inlet-Syndrom
Kompression der V. subclavia (Zwischen Clavícula und erste Rippe) wird der venöse Rückfluss des Blutes behindert, der arterielle Blutfluss und die Nervenleitung sind nicht beeinträchtigt
Risikofaktor für TVT vom Arm
Thrombose par effort
Durch extreme Belastung des Arms (z.B. durch Sport)
Meyer-Zeichen
Wadenkompressionsschmerz
Homans-Zeichen
Wadenschmerz bei Dorsalextension des Fußes
Payr-Zeichen
Fußsohlenschmerz bei Druck auf mediale Fußsohle
Klinische Zeichen einer TVT mit Eponym
Meyer-Zeichen
Homans-Zeichen
Payr- Zeichen
Goldstandard für die Diagnose einer TVT
Duplexunterstützte vollständige Kompressionssonografie der Beinvenen
Bei V.a. Beckenvenenthrombose sollte ggf. zusätzlich eine CT-Phlebografie oder MRT-Phlebografie durchführt werden.
Verlaufsuntersuchung per Duplexsonografie der Beinvenen
Beim Absetzen einer Antikoagulationsbehandlung nach 3–6 Monaten
Bei klinischer Verschlechterung
Wann macht man andere Bildgebende Verfahren bei TVT?
Phlebografie: ggf. zur Vorbereitung einer rekanalisierenden Maßnahme
CT-Phlebografie: Visualisierung von Thrombosen mit Fortsetzung oberhalb des Leistenbandes
MRT-Phlebografie: bei geplanten operativen Eingriffen am Venensystem