ZiB Flashcards

(42 cards)

1
Q

Definition Sozialisation

A

Prozess der Eingliederung bzw anpassung des heranwachsenden Menschen in die ihn umgebende Gesellschaft und Kultur.

Er lernt soziale Normen, Verhaltensstandards und Rollen um ein handlungsfähig, verhaltenssicheres Wesen zu werden und seine soziokulturelle Persönlichkeit zu entwickeln

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2
Q

Wichtige Stationen der Sozialisation

A
  • Primäre S.: Elternhaus
  • Sekundäre S.: Gleichaltrige, Schule
  • Tertiäre S.: Arbeitswelt
  • Quartäre S.: Anpassung an das Alter

Lernen im sozialen Umfeld findet das ganze Leben lang statt. Es ist unerlässlich für die menschliche Entwicklung und trägt wesentlich zur Charakterbildung bei

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3
Q

Anlagen des Menschen

A
  • geistige Anlagen: Intelligenz, Merkfähigkeit, räumliches Denken, logisches Schlussfolgern
  • körperliche Anlagen: Statur, Körperbau, Haare, Augenfarbe, Geschicklichkeit
  • Seelische Anlagen: Temperamente, Vielfalt, Neigung, extrovertiert/introvertiert
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4
Q

Einfluss der Umwelt auf den Menschen (Theorien)

A

Vererbungstheorie: Mensch ist das Ergebnis seiner Gene, Verhalten ist anlagebedingt

Milieutheorie: Mensch ist Ergebnis seiner Umwelt/Erziehung

Wechselwirkung beides bestimmt die Entwicklung

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5
Q

Einflüsse auf Handeln und Verhalten

A

“Umwelt, Gene, Erziehung”

  • Einfluss der Umwelt
  • Lernen, Wahrnehmung, Erfahrung
  • Reifung und Entwicklung
  • Angeborene und erworbene Merkmale, Fähigkeiten und Eigenschaften
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6
Q

Bereiche und Phasen der Entwicklung

A

Reifung: genetisch gesteuert, kann nicht beeinflusst werden
Erziehung: Direkte und Indirekte Beeinflussung mit dem Ziel das Verhalten langfristig zu ändern
Lernen: Prozess, der durch Erfahrung und Übung beeinflusst wird und ein neues dauerhaftes Verhalten zur Folge hat

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7
Q

Soziales Lernen (Fähigkeiten und Erwerb)

A

Vorgang des Erwebs sozialer und emotionaler Kompetenzen
- Wahrnehmungsfähigkeit
- Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit
- Empathie und Diskretionsfähigkeit
- Kooperations- und Konfliktfähigkeit und Zivilcourage

Wird durch Lernen am Modell erworben, durch Beobachtung. Lebenslang.

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8
Q

Unterschiedliche Lernarten

A

Bewusst: machen und wiederholen
Unbewusst: beiläufig, nicht beschreibbar

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9
Q

Entwicklungsfördernde und entwicklungshemmende Einflüsse

A

Entwicklungsfördernd:
Lob, Anerkennung, Selbständigkeit, Förderung, ermutigen, Fehler zulassen, Vertrauen, Motivation, Chancengleichheit, soziale Bindungen

Entwicklungshemmend
Problematische familiäre Situation, körperliche oder geistige Einschränkungen, Über-/Unterforderung, Trauma, fehlender Zugang zu Bildung

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10
Q

Umgang mit Mitarbeitern und Kollegen

A
  • Keine Diskriminierung
  • Verankert im AGG
  • Vorgesetzte müssen dafür sorgen, dass Diskriminierung verhindert wird –> Schutzmaßnahmen treffen und Mitarbeiter schulen
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11
Q

Jugendliche - Probleme und Lösungen

A

Besondere Lebenssituation
Pubertät, Eintritt in die Arbeitswelt, innere und äußere Entwicklung, Übernahme Verantwortung, Rechte, Pflichte, Verschwinden der Kindheit, individuelle Lebensgestaltung, eigenständiges Arbeiten

Probleme
Motivationsschwierigkeiten, launisch, Unaufmerksamkeit

Lösungen
Ernst nehmen, Paten zur Seite stellen, nicht über-/unterfordern, Vorbild sein, Geduld und Verständnis, individuell fördern, Ansprechpartner sein auch privat, evtl Zusammenarbeit mit Eltern

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12
Q

Frauen und Männer
Probleme, Lösungen

A

Probleme
- Elternzeit Personalmangel
- körperliche Unterschiede
- Respektlosigkeit und Vorurteile
- unfaire Verteilung der Aufgaben und Positionen
- Männer sprechen Probleme seltener an
- Einschränkungen Schwangerschaft
- veraltetes Frauenbild

Lösungen
- Elternzeit rechtzeitig organisieren
- Gleichstellung
- Hilfsmittel besorgen
- offene Gespräche
- Nach Eignung und Fähigkeiten gerecht einstellen
- Personalrat
- andere Aufgaben suchen

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13
Q

Ältere Mitarbeiter
Probleme, Lösungen

A
  • haben besonders viel Wissen
  • gewissenhaft und verantwortungsvoll
  • jüngere profitieren von den Erfahrungen
  • Wissen und Praxis sofort verwendbar
  • Keine hohen Fortbildungskosten mehr
  • Vorbildfunktion

Probleme
- sinkende Bereitschaft für Arbeit
- sinkende Reaktionsvermögen
- weniger sehen/hören
- fehlende Flexibilität
- längere Ausfälle möglich
- Modernisierung/Digitalisierung
- Konflikte zwischen Altersgruppen
- Kommunikation schwierig

Lösungen
- Schulungen für Modernisierungen
- gerechte Aufgabenverteilung
- Geduld
- gegenseitige Wertschätzung
- Gespräche, klar machen, dass Ältere wertvoll sind
- Austausch und Zusammenarbeit

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14
Q

Behinderte Mitarbeiter
Probleme, Lösungen

A

Probleme
- mühselig, aufwendig
- extra Behandlung
- mehr Zeit für Arbeiten
- Abbau der Leistungsfähigkeit
- Große Verantwortung
- Diskriminierung
- Zusatzurlaub
- besonderer Kündigungsschutz

Lösungen
- Tätigkeiten und Abläufe anpassen
- Routine/Wiederholung
- Mehr Zeit einplanen
- Anpassung des Arbeitsplatzes
- Anpassung der Sozialräume
- Sozialarbeiter einstellen
- Mitarbeiter aufklären und Schulen
- Kein mitleidiges Verhalten
- Keine Ausnahmen unbegründet
- stärkt das Gemeinschaftsgefühl
- Vorurteile werden abgebaut
- Verständnis wird aufgebaut

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15
Q

Mitarbeiter mit Migrationshintergrund
Probleme, Lösungen

A

Probleme
- Sprachbarriere
- formelle/bürokratische Probleme
- kulturelle Unterschiede
- Diskriminierung
- Religion

Lösungen
- Unterstützung von AgA, AG
- Sprachkurse, Dolmetscher
- klare Formulierungen
- Gespräche, Zusammenarbeit
- Langsam reden, mit Kunden reden, soziale Kontakte in der Arbeit
- Hilfe/Paten
- aktiv einbeziehen
- klare Regeln
- Mitarbeiter Schulen
- Verständnis fördern

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16
Q

Motivation
Definiton

A

Zustand einer Person, der sie dazu veranlasst, eine bestimmte Handlungsalternative zu wählen, um ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen und das Verhalten hinsichtlich Richtung und Intensität beizubehalten

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17
Q

Möglichkeiten zur Motivationssteigerung

A
  • sinnvolle Gestaltung der Arbeitsplätze
  • sinnvolle Gestaltung der Arbeitsabläufe
  • Informationen
  • Verantwortung übertragen
  • Aufgaben delegieren
  • Team Bildung
  • soziale Maßnahmen wie Zusatzversorgung
  • Fairer Lohn
  • Bonus Zahlungen
18
Q

Arbeitsunzufriedenheit
Welche Faktorentragen zur Zufriedenheit bei, was sind die Folgen

A
  • Vermeidung schwere körperliche Arbeit –> richtige Gestaltung der Arbeitsumwelt
  • übersichtliche Betriebsgröße, richtige Einordnung in den Betrieb
  • angemessene Stellung im Betrieb
  • zufriedenstellendes Einkommen

Folgen
- Fluktuation
- Fehlzeiten
- sinkende Effizienz
- höhere Fehlerquote
- Unfälle

19
Q

Bedürfnispyramide nach Maslow
Allgemein und Arbeitsleben

A

Besteht aus 5 Hierarchieebenen. Das untere muss erfüllt sein bevor das andere erfüllt werden kann

physiologische Bedürfnisse
Nahrung, Wohnung - Lohn, Urlaub

Sicherheitsbedürfnisse
Schutz, Gesetz - Arbeitsvertrag, Altersvorsorge

Soziale Bedürfnisse
Kontakte, Freunde, Partner - Teamarbeit, Gespräche

Individualbedürfnisse
Erfolg, Status - Titel, Übertragung Kompetenzen

Selbstverwirklichung
Eigene Interessen, mitdenken, Kreativität - mitbestimmen, Vollmachten, Aufstiegschancen, Selbstverantwortung

20
Q

Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg

A

Motivatoren
Erhöht die Zufriedenheit der Mitarbeiter langfristig
- Übertragung von Verantwortung
- aufstiegsmöhlichkeiten
- Wachstum und Entwicklungsmöglichkeiten
- Anerkennung
- ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz
- Möglichkeit der Mitbestimmung
- anspruchsvolle Arbeit, die nicht überfordert

Hygienefaktoren
Vermeiden Unzufriedenheit, wenn sie erfüllt sind. Sind normal
- Führungsstil
- zwischenmenschliche Verhältnisse
- Arbeitsbedingungen
- Entlohnung
- Privatsphäre
- Work-Life-Balance
- Sicherheit am Arbeitsplatz

21
Q

Gruppen
Defition und Arten

A

Zusammenschluss mehrerer Menschen, die sich gegenseitig beeinflussen und steuern, haben besondere zwischenmenschliche Beziehungen und einen inneren Zusammenhang

Informell: freiwilliger Zusammenschluss aus eigener Motivation, oft zum Vergnügen

formell: Rollen sind durch einen Organisationsplan vorgegeben. Konflikte möglich, wenn informell sich bildet

22
Q

Merkmale einer Gruppe

A
  • Gruppenziel
  • Gruppenbewusstsein
  • Gruppenstruktur
  • Gruppennormen
  • Beziehungen
  • zeitliche Beständigkeit
23
Q

Gruppendynamik
Phasen und Aufgaben der Führungskraft

A

1. Phase Formatierungsphase
Höflich, Abtasten, Orientierung
Führung leitet das Team und sagt an

2. Phase Konfliktphase
Unterschwellige Konflikte, Selbstdarstellung, ich Orientierung, Cliquenbildung
Führung muss Ziele aufzeigen

3. Phase Regelphase
Entwickeln von Gruppenstandards, Umgangsformen, Austausch, wir Orientierung
Führung koordiniert die Aufgaben und Personen

4. Phase Arbeitsphase
Arbeitsorientiert, flexibel, offen, solidarisch, zielgerichtetes Handeln
Führung braucht wenig Energie, Team steuert sich selbst, Globalziele vorgeben

5. Phase Auflösungsphase
Auflösung

24
Q

Was macht eine Gruppe kaputt?

A
  • Gruppenziel unklar, nicht einheitlich
  • Überforderung
  • Kommunikation funktioniert nicht, mangelnder Informationsfluss
  • Rollenverteilung unklar, umstritten
  • Mitglieder nicht teamfähig, Einzelkämpfer
  • Schwierigkeiten mit dem Führungsstil
25
Autorität Definition und Formen
Autorität ist die Legitimität und Macht, die einer Person aufgrund ihrer Position oder Fachkenntnisse zugeschrieben ist. Es beinhaltet dke Fähigkeit, Befehle zu geben, Anweisungen zu erteilen jnd Entscheidungen zu treffen, die von anderen respektiert und befolgt werden **Formen** - persönliche Autorität (Haltung, Auftreten) - Amtsautorität (formell übertragen) - fachliche Autorität
26
Formale und persönliche Autorität
**Formal** Formal übertragene Autorität = Macht Mittel: Zwang, Drohung, Strafe, Angst, Befehl **Persönlich** Persönlich erworbene Autorität = Vertrauen und Fachwissen Mittel: Gerechtigkeit, Zuverlässigkeit, Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit, Fairness. Vorbildliches Verhalten, berufliche Erfahrung, Urteilsvermögen, Initiative
27
Grundlegende Fähigkeiten des Meisters
- gute Kommunikation - Effektive Entscheidungsfindung bei Problemen - gute Motivation der MA - sinnvolle Delegation von Aufgaben - Effektive Kontrolle der Arbeiten (Fachkompetenz)
28
Aufgaben des Meisters im Betrieb
- Überwachung und Koordination der Betriebsabläufe - Einsatz, Planung und Steuerung von Ressourcen (Personal, Material) - Qualitätssicherung, Umsetzung geltender Standards - Ansprechpartner für Kunden/Mitarbeiter, Schnittstelle - Verantwortung für die Sicherheit, Sicherstellung Einhaltung Sicherheitsbestimmungen
29
Entwicklung der Autorität
- Konsequentes Handeln - fachliche Kompetenz/ kontinuierliche Weiterentwicklung - gerechte Behandlung der Mitarbeiter - Vorbildfunktion (Standards einhalten) - erfolgreiche Konfliktlösung - kontinuierliche Weiterentwicklung
30
Handlungskompetenzen der Führungskraft
- Fachliche - Methoden (verschiedene Methoden und Techniken anwenden können, Problemlösung) - Soziale (mit Kollegen/Kunden, Konflikte lösen, Teamarbeit) - Selbst (Organisation, Reflexion, Selbstmotivation, eigenverantwortlich arbeiten) - Kommunikation (korrekt und angepasst mit allen, Sitzungen, Gremien)
31
Einflüsse/Störfaktoren
- Verantwortung (Entscheidungen beeinflussen alle) - Druck/Stress - Interaktion mit verschiedenen Interessengruppen - Veränderung im Betriebsumfeld (neue Technik, geänderte Prozesse, flexibel, anpassungsfähig)
32
Führungsstile Merkmale, Tabelle (Zielvorgabe, Teamarbeit, Delegation, Anerkennung) und Vor- und Nachteile
**Autoritärer Führungsstil** - Führung hat uneingeschränkte Macht - Alle Infos bei der Führung - genaue Regeln/Abläufe - Keine Eigeninitiative möglich - Bedürfnisse MA kaum beachtet - Gehorsamspflicht - Strafe bei Fehlern - **Zielvorgabe** vorgegeben - **Teamarbeit** kaum Meetings/Gespräche - **Delegation** keine Übertragung von Aufgaben/Verantwortung/Kompromisse - **Anerkennung** Kritik, selten Anerkennung - **Vorteile** klare Regeln, gut bei Sicherheitsghemen, geringer Zeitaufwand, man weiß wo es hingeht - **Nachteile** Mitarbeiter werden unterdrückt, kein Freiraum, Frust **Kooperativer Führungsstil** - Mitbestimmung - enge Zusammenarbeit - Gemeinsam besprechen, Aufgaben und Verantwortlichkeiten verteilt - Gemeinsame Zielabsprache, möglichst Selbstkontrolle der MA - Beteiligung an Entscheidungsfindung - Übertragung Verantwortung - fördert Eigeninitiative und Kreativität - **Zielvorgabe** gemeinsam Ziele/Aufgaben erarbeiten - **Teamarbeit** Probleme im Team gelöst - **Delegation** Freiräume in bestimmte Grenzen - **Anerkennung** positives Feedback, erkennt gute Leistungen an - **Vorteile** MA fühlen sich eingebunden, haben Mitsprache - **Nachteile** hoher Zeitaufwand, wird evtl. Ausgenutzt **Laissez-faierer Führungsstil** - Führung greift kaum ein, MA komplett eigenständig, laufen lassen - steuert nicht, motiviert nicht, keine Rückmeldung - MA sich selbst überlassen - **Zielvorgabe** überlässt es den Mitarbeitern - **Teamarbeit** werden von Meetings erschlagen - **Delegation** keiner weiß, wo es lang geht - **Anerkennung** nur aus Akzeptanz, nicht aufgrund der Leistung - **Vorteile** Mitarbeiter können kreativ sein - **Nachteile** kein klares Ziel, Frust, langfristig negativ **Situativ**
33
Auswirkungen schlechter Mitarbeiterführung
- Frustration - Fluktuation - erhöhtes Unfallrisiko - Große Fehlzeiten - hoher Krankenstand - schlechte Arbeitsleistung - Qualitätsverlust/Image - Gleichgültigkeit - Keine Eigeninitiative/Kreativität
34
Arbeitsunterweisungen Vorteile für Betrieb/Meister/Mitarbeiter
- persönlicher Kontakt zu MA - man kann sich besser kennen lernen **Betrieb** - kürzere Einarbeitung - weniger Fehler - größere Erfolgserlebnisse **Meister** - kürzeres Anlernen - weniger Kontrolle **Mitarbeiter** - größere Anfangserfolge - schneller volle Leistung - weniger Unfällen - mehr Arbeitsfreude
35
Grundsätze der Arbeitsunterweisungen
- vorab fachliche Eignung klären - eindeutig, klar - Prinzip vormachen, nachmachen, üben - Mitarbeitende nach ihrer Meinung fragen - klären ob Auftrag verstanden wurde - Nach Beendigung berichten lassen, kontrollieren, Rückmeldung geben **Spontane Arbeitsaufträge** - gedacht ist nicht gesagt --> nachfragen - gesagt ist nicht gehört --> möglichst in Ruhe, klar, eindeutig, Gestik, Mimik, langsam - gehört ist nicht verstanden --> Meinung ei holen, Fachgespräch - verstanden ist nicht einverstanden --> Überzeugungsarbeit, Zeit für Diskussion, oder auf dem Ergebnis bestehen
36
Delegieren von Aufgaben
- **1. Phase** freundlich, Zeit nehmen, gute Atmosphäre, Termin klar formulieren - **2. Phase** Aufgabe präzise darstellen, MA wiederholen lassen, schreiben lassen, Struktur schaffen - **3. Phase** Aufgabe zielgenau beschreiben, Bedeutung, Endtermin vereinbaren - **4. Phase** Rahmen vorgeben, Termine, Infos, Ressourcen, Meilensteine - **5. Phase** Prüfen: verstanden, Kompetenz, Bereitschaft, eigene Ideen, Notizen checken, Wissensfragen - **6. Phase** Bereitschaft bei Problemen einzugreifen, Dankbarkeit, Wichtigkeit aufzeigen - **7. Phase** Hilfe bei Problemen zusagen, ermutigen, motivieren, Vertrauen aussprechen
37
Arbeitskontrolle Arten, Auswirkungen wenn nicht, wie
**Arten** - Selbstkontrolle nach Vorgaben - Ergebniskontrolle - Geheimkontrolle - begleitende Kontrolle - durch gleichrangige Mitarbeiter **Auswirkungen wenn nicht** - Leistungsbereitschaft sinkt - Fehler schleichen sich an - MA fühlen sich mit der Verantwortung allein gelassen **wie kontrolliert man** - Messung und Vergleiche mit Normen etc vorherige Periode - maschinelle Aufzeichnungen - persönliches Feedback/Beobachtungen - Stichproben - Sichtkontrolle - fundierte Analysen
38
Kritik und Kritikgespräch Was muss berücksichtigt werden, Ablauf
**berücksichtigen** - Nur aus wichtigem Anlass - verletzt das Selbstwertgefühl der MA - Nur 4-Augen - sachlich formulieren - genug Zeit einplanen - ich Botschaften verwenden - Gemeinsam nach Lösungen suchen - Kritik zeitnah üben - zuhören und aussprechen lassen - positiv abschließen - vorher gut vorbereiten **Ablauf** - **1. Schritt** Kontakt herstellen, persönliche Wertschätzung, Anerkennung positive Leistungen, angenehme Atmosphäre - **2. Schritt** Kritik erläutern, begründen, Sachverhalt erläutern, Fehler Genau nennen, Sache kritisieren nicht Person - **3. Schritt** MA zu Wort kommen lassen, Sicht schildern lassen, aussprechen lassen - **4. Schritt** Hinweise/Hilfe geben, Wissenslücken schließen, MA helfen sein Verhalten zu ändern - **5. Schritt** konkrete Vereinbarungen, Nachtermin, Gespräch positiv beenden
39
Mitarbeiter und Bewertungs-/Beurteilungsgespräch, Konfliktarten, Umgang mit Beschwerden, Beurteilungsfehler
**Konfliktarten** - Interessenskonflikt - Zielkonflikt - Wertekonflikt - Rollenkonflikt - Persönlichkeitskonflikt/Beziehungskonflikt **Umgang mit Beschwerden** - Ernst nehmen - angemessen reagieren - aktiv zuhören - Verständnis zeigen - Neutralität bewahren - Fakten prüfen - Vertraulichkeit wahren / Mitarbeiter schützen - lösungsorientiert handeln **Beurteilungsfehler** - mildefehler - strengefehler - logikfehler - Tendenz zur Mitte - Halo Effekt - Andorra Effekt
40
Arbeitszeugnisse
**einfach** - Daten der Person - Dauer der Beschäftigung - Tätigkeitsbezeichnung - Unternehmensbeschreibung - Hauptaufgaben - Ort, Datum - Unterschrift **qualifiziert** - Fachwissen - Weiterbildung - Qualität der Arbeit - Analysefähigkeit - Arbeitsweise - Eigeninitiative - Gesamtleistung - Verhalten gegeben Vorgesetzten/Kollegen/Kunden - Führungsverhalten - Grund für das Zeugnis - Bedanken/Wunsch für die Zukunft/Bedauern
41
Einführung neuer Mitarbeiter
- Vorstellung im Team - klare Rollen/Aufgabenverteilung - Schulung, Einarbeitung - Bereitstellung Ressourcen - Mentoring, Unterstützung - Feedback, Evaluierung - Integration in die Unternehmenskultur
42
Betriebliche Besprechungen Grundregeln, Ablauf
**Grundregeln** - zuhören - Gesprächspartner beobachten - aussprechen lassen - wesentliches nach TOP klären **Ablauf** - **Vorbereitungen** Teilnehmer festlegen Themen/Inhalte festlegen Tagesordnung festlegen und bekannt geben rechtzeitig einladen Temrin Ort, Raum festlegen angemessener Zeitplan Raum vorbereiten - **Sitzung** Begrüßung Klärung Redezeit, Protokollierung Zeitablauf festlegen TOP Zeitbedarf Grsprächsleitung klären Moderation Zustimmung TOP Todo erstellen - **Nachbereitung** Versand Protokoll Kontrolle der todo