Terminplanung Flashcards

(33 cards)

1
Q

Was ist Terminplanung im Bauwesen?

A

Systematische Planung, Steuerung und Kontrolle der zeitlichen Abläufe eines Projekts, um Leistungen zur richtigen Zeit, in richtiger Menge und am richtigen Ort bereitzustellen.

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2
Q

Zwischen welchen Arten von Terminplänen unterscheidet man?

A

Grobterminplan: Entwurfsplanung (LPH 2 – 3)
Vergabeterminplan (LPH 06)
Bauablaufplan: Objektüberwachung (LPH 08)

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3
Q

Wie entwickelt sich die Terminplanung über das Projekt?

A

Von grob (frühe Phasen) zu detailliert (Ausführung).

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4
Q

Zwischen welchen Detaillierungsgraden wird bei Terminplänen unterschieden?

A

Rahmenterminplan
Generalterminplan
Grobterminplan (Unterscheidung Planung und Bauausführung)
Feinterminplanung (Planung der Planung, Bauablaufplanung, Vergabeterminplanung, Fertigstellungsplanung)

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5
Q

Was ist ein Rahmenterminplan?

A

Sehr grober Überblick über den gesamten Projektzeitraum.

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6
Q

Was ist ein Generalterminplan?

A

Koordiniert das Gesamtprojekt und zeigt die wichtigsten Zusammenhänge.

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7
Q

Was ist ein Grobterminplan?

A

Hauptterminplan mit zentralen Vorgängen und Schnittstellen zwischen Planung und Ausführung.

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8
Q

Was ist ein Feinterminplan?

A

Detaillierter Ablaufplan für die Bauausführung mit konkreten Vorgängen.

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9
Q

Welche Funktion hat der Grobterminplan?

A

Koordination und Steuerung des Gesamtprojekts.

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10
Q

Wann wird der Grobterminplan erstellt?

A

Spätestens in der Entwurfsplanung (LPH 3).

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11
Q

Welche Schritte werden im Grobterminplan dargestellt?

A
  • Entwurfs-, Genehmigungs- (Einreichen des Bauantrages, Prüfzeiten, Baugenehmigung), Ausführungsplanung
  • Erstellung der Leistungsverzeichnisse
  • Laufzeiten der Angebote
  • Prüfzeiten
  • Vergabetermine
  • Schnittstelle von Übergabe und Inbetriebnahme
  • Fertigstellungstermine, Abnahmen
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12
Q

wie werden Terminpläne in der Baubranche meist dargestellt?

A

Balkendiagrammpläne nach Gantt
-> Im Bauwesen hat sich zur Darstellung von Planungs- und Bauabläufen der Balkenplan als übersichtliche Form eines Netzplanes durchgesetzt

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13
Q

Was ist ein Vorgang?

A

Eine einzelne Arbeitseinheit im Terminplan mit Dauer, Anfang und Ende.

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14
Q

Welche Informationen enthält ein Vorgang?

A

Beginn, Dauer, Ende, Ressourcen, Kosten.

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15
Q

Was sind Anordnungsbeziehungen?

A

Logische und zeitliche Abhängigkeiten zwischen Vorgängen.

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16
Q

Was ist eine Ende-Anfang-Beziehung?

A

Vorgang B beginnt erst nach Ende von A.

17
Q

Was ist eine Anfang-Anfang-Beziehung?

A

Vorgang B beginnt gleichzeitig oder nach Beginn von A.

18
Q

Was ist eine Ende-Ende-Beziehung?

A

Vorgang B endet gleichzeitig oder nach Ende von A.

19
Q

Definition: Meilenstein

A

Meilenstein = Schlüsselereignis von besonderer Bedeutung (z.B. Vorlage des Entwurfskonzeptes, Vorlage de Baugenehmigung,…)

20
Q

Nenne Beispiele für Meilensteine.

A

Baugenehmigung, Entwurfsfreigabe, Projektübergabe.

21
Q

Definition: Kritischer Meilenstein

A

Kritischer Meilenstein = Schlüsselereignis, das bei Verschiebung/Verzug zu einer Gesamtverschiebung des Projektes führt (Baubeginn, Rohbaufertigstellung, Gebäudedichtheit, Inbetriebnahme, Gesamtfertigstellung,…)
(Ein Meilenstein, dessen Verzögerung das Gesamtprojekt verzögert.)

22
Q

Definition: Kritischer Weg

A

Kritischer Weg = Weg in einem Netzplan, der für die Gesamtdauer des Projektes maßgebend ist; die Abläufe sämtlicher kritischer Vorgänge/Meilensteine
(Der längste Weg im Projekt ohne Pufferzeit, der die Projektdauer bestimmt.)

23
Q

Was passiert bei Verzögerung auf dem kritischen Weg?

A

Das gesamte Projekt verzögert sich.

24
Q

Wie wird ein Bauablaufplan erstellt?

A
  1. Schritt: überschlägige Ermittlung der zur Verfügung stehenden Gesamtbauzeit
  2. Schritt: Ermittlung der einzelnen Vorgangsdauern in einer sog. Dauerplanung
  3. Schritt: Ablaufplanung zur Bestimmung der Abhängigkeiten zwischen den Vorgängen und der Gesamtbauzeit
  4. Schritt: Festlegung der Meilensteine im Ablaufplan und des kritischen Weges
25
Was ist Dauerplanung?
Festlegen der Zeitdauer einzelner Vorgänge.
26
Was ist Ablaufplanung?
Festlegen der Reihenfolge und Abhängigkeiten der Vorgänge.
27
Wovon hängt die Dauer eines Vorgangs ab?
Schwierigkeit, Erfahrung, Technik, Transport, Wiederholungen.
28
Nenne typische Risiken in der Terminplanung.
Wetter, Genehmigungen, Verzögerungen, Insolvenzen, Ausfälle.
29
Wie wird ein Feinterminplan strukturiert?
Nach Bauabschnitten, Gewerken, Bauteilen und Einzelvorgängen.
30
Wofür dient der Feinterminplan?
Operative Steuerung der Baustelle.
31
Welche Kalkulationsrisiken gibt es für Planungsvorgänge?
- Plausibilitätsprüfung der Planungs- und Überwachungszeiten nach Einflussfaktoren Dritter  neben der eigenen Kapazitätsplanung müssen weiterhin Reaktionszeiten des Auftraggebers und dessen Entscheidungsträgern berücksichtigt werden, diese müssen sich in der Darstellung der Termine wiederfinden - Abstimmungen mit dem Nutzer - Erteilung der Baugenehmigung durch die Bauaufsichtsbehörde - Einplanung von zeitlichen Risiken der Vergabe - Beauftragung der Firmen nach Abstimmung mit dem AG - Risiken im Bauablauf (Schlechtwetter, Ausfall, Insolvenzen und Verzüge einzelner Firmen,…)
32
Wie wird die Gesamtbauzeit eines Objektes bestimmt?
Gesamtbauzeit = Rohbauzeit x Ausbaufaktor x Puffer - Rohbauzeit: Grobschätzung nach Sommer -> Grobzeitwert je nach Schwierigkeit in [Akh / m3 BRI] x BRI (getrennt nach Ober- und Untergeschossen) - Ausbaufaktor von 1,5 bis 3,5 je nach Nutzung - Puffer von 20-30%
33
Welcher Faktor gilt für die Umrechnung von Kalenderwochen in Monate?
4,35