Wertemanagement in der Immowirtschaft
Gründe & Grundsätze
Hohe Kapitalvolumina, vielseitige Interessenskonflikte bei TA, Treuhänderstruturen
Grundsätze:
Institut für Corporate Governance in der dt. Immowirtschaft
Wertemanagemangt Konzept der ICG
/ Bausteine des Wertemanagements
Grundwerterklärung (Code of Ethics)
Grundlage des Handelns und Wirtschaftens in allen Bereichen
Zentrale Aspekte: Integrität, Transparenz, Vertraulichkeit & Professionalität
Bausteine:
Grundwerteerklärung -> Werte und Ziele des U beschreiben
Verhaltensstandards -> schriftlich niedergelegt
Verbindlichkeit -> Anweisungen, Trainings etc.
Werte durch Kommunikation -> Interne und externe Transparenz
Sicherstellung -> Aufbau CG Organisation
Verhaltensgrundsätze der ICG
Werte: Grundsätze ordnungsgemäßer und lauterer Geschaftsfährung (10 Gebote)
CG CG Kodex, Kodex für Treuhandvermögen BVI Wohlverhaltensregeln
Value Management Leitfaden Wertemanagement
Compliance Management Pflichtenheft zum CM
Compliance Managemet
Teil der CSR Aktivität
= Gesamtheit aller Vorkehrungen für rechtskonformes Verhalten
(Unternehmen, Organe, MA)
Abgrenzung Konzernbericht & Nachhaltigkeitsbericht
Kennzahlen & Scope
Konzernbericht (freiwillige Selbstverpflichtung):
KPIs: Finanzergebnis, EBITDA, Umsatzrendite, Beteiligungsergebnis etc.
Enthält: Jahresabschluss, der enthält Lagebericht. (Pflicht)
Nachhaltigkeitsbericht (freiwillige Selbstverpflichtung):
KPIs: Carbon Footprint, Ressourcenverbrauch, MAfluktuation, ethn. Verhalten
Überschneidung: Lagebericht: nichtfinanzielle Leistungsindikatoren insbesondere Infos über Umwelt- und Gesellschaftsbelange
Konzernbericht: Allgemeine Geschäftsgrundlage (nichtfinanzielle Leistungsindikatoren)
Nachhaltigkeitsreporting als Managementfunktion
Zielgruppe Nachhaltigkeitsreporting
alle Shareholder
Fokus: Investoren, MA, Kunden & Öffentlichkeit
bei Benchmarking: Uführung selbst primärer Adressat
Beispielhafte Inhalte auf Gesellschaftsebene
(Nachhaltigkeitsreporting)
1. Governance, Verpflichtung und Engagement
CG, Verpflichtung ggü externen Initiativen, Einbeziehung von Stakeholdern
2. Ökon. Indikatoren
wirtschaftl. Leistung, Marktpräsenz, mittelbare wirt. Auswirkungen
3. Ökol. Indikatoren
Energie, Wasser, Materialien, Biodiversivität, Emissionen, Transport
4. Sozio-kulturelle Indikatoren
Arbeitspraktiken, Aus und Weiterbildung, Chancengleichheit,, Menschenrechte, ethische Grundsätze, Gesellschaft
Vorteile des Nachhaltigkeitsreportings
(Absicherung Ertrag, Kompromissbereitschaft, leichter Kapitalzugang, Nutzung Einsparugnspotentiale)
-> interne Nachhaltigkeit reich nicht aus. Sie muss den Märkten kommuniziert werden
Berichtsstandards
Objektebene
OSCAR, Green Rading, IPD Eco Ledger
Unternehmensebene
GRI, DNK, IIRC
Portfolio
GRESB
Zweck GRI
Ziel von Nachhaltigkeitsberichterstattung:
Qualitätsdimensionen: Kriterien für guten Nachhaltigkeitsbericht
Balance: Unverzerrtheit (Positive und negative Nachhaltigkeitsaspekte)
Comparability Vergleiche mit Vorperioden sollen möglich sein für Konsitenz der Infos
Accurancy präzise und ausführliche Informationen
Timeliness Veröffentlichung regelmäßig, Zeitnähe
Clarity verständlich und nachvollziehbar
Reliability wesentliche Infos in hoher Qualität; nachprüfbare und auditierbare Form
Beurteilung der Qualität von Nachhaltigkeitsreporting
Qualität des Berichts nicht gleich Beurteilung der Nachhaltigkeit
Beispielhafte Berichtsinhalten
General Standard Disclosure
Strategie und Analyse: Allg. Angaben zu unternehmensspez. Nachhaltigkeitsverständnis, Erklärung zur Umsetzung in Org.
Coporate Governance: Führungsstruktur, Vergütungsysteme, Mandate
Ethik&Integrität: unternehmensspez. Werte, Noremen & Standards
Berichtsinhalte Specific Disclosure
Nennen, Erläutern, Inhalte&Indikatoren
Ökonomisch: Auswirkungen auf wirt. Lage der Stakeholder & Wirtschaftssystem - Angaben zur Leistungsfähigkeit & Chancen und Risiken - Gehälter, Spenden, Umfang soz. Zuwendungen
Ökologisch: Auswirkung auf Natursysteme - Angaben zu Materialien, Energie, Emissionen etc. - Eingesetzte Materialien nach Gewicht&Volumen, Emissionen nach Gewicht
Sozial: Menschenrechte - Gleichbehandlung, Sicherheitspraktiken, Kinderarbeit - % der Zuieferer/AN die unter Menschenrechtsaspekten geprüft wurden, Zahl Diskriminierungsvorfälle & Maßnahmen
Aufstellung nach Wesentlichkeitsprinzip
GRI in Immowirtschaft
(7)
Profile (Angabe zu Leerstandsquoten, MVarten, Gesamtmietfl)
Economic (Implikationen für lokale Wirtschaft, Standort)
Environmental (Materialien, Primäreenergieverbrauch)
(Social Performance Indicators:)
Labor Practices and Decent Work (Beschäftigungsverträge, Verletzten Quote)
Human Rights (Anzahl Diskriminierungsvorfälle)
Society (Angaben über Auswirkungen von Geb. auf Gesellschaft)
Product Responsibility (Überpürfung & Bewertung von Materialien)
Lebel von Nachhaltigkeits Informationen
Coporate Level
(Investment Managemen)
Portfolio Level
(Portfoliomanagement & AM)
Singel Building Level
(AM,PM,FM)

Warum Benchmarks?
Benchmarking vs. Zertifizierung
Einfluss von Zertifikaten hoch, aber für Uführung&Steuerung braucht man auch Benchmarks für:
Was ist Benchmarking?
Managementmethoden zur sturkturieren Gegenüberstellung mit vergleichbaren Assets
Ziel: Identifizierung und Analyse der Besten für “Best-Practice” Ableitung
Abgrenzung von Benchmarking von Zertifizierung
Benchmarkting auf Portfolioebene
1. Schritt: Datenerfassung
Rahmenparameter: Zeitraum, Zyklus, Leerstandsrate
Indikatoren: Verbrauchszahlen, Lebenszykluskosten
2. Schritt Datenbereinigung
Bereinigungsfunktion aus DGNB-Zertifizerungssystem für Bestand
3. Bezugswerte
Anzahl der Personen im Gebäude, Gebäudefläche
4. Umrechnungsfaktoren für CO2 Emissionen:
Mulitplikation mit Umrechnungsfaktor
Benchmarking auf Objektebene
Indentifikation von operativen Optimierungspotentialen
Oftmals Ratings, Vergleichsanalysen essentiell
Relevante Benchmarks:
ULI Greenprint Center for Building Perfaomance
(Fördert Austausch, zukunfsorientierte Gestaltung, Bereitstellung Software)
Prozess Benchmarking auf Objektebene
nur bei identischem Nutzungstyp, gleichen klimatischen Bed und gleichem markroökon. Umfeld.
Bereinigung: Klima, Leerstandsrate, Betriebs- und Nutzungszeit
Ist Verbrauch (Bereinigung) -> Bereinigte Verbrauchswerte pro Kategorie (Bezugswert) -> Benchmark pro Kategorie