Was ist der primäre Zweck der Change Enablement Practice?
Der Zweck ist die Maximierung der Anzahl erfolgreicher Service- und Produktänderungen [1]. Dies wird sichergestellt, indem Risiken richtig bewertet werden, Changes genehmigt werden und der Change-Kalender effektiv verwaltet wird [1].
Wie definiert ITIL den Begriff ‘Change’?
Changes umfassen das Hinzufügen, Modifizieren oder Entfernen eines Elements, das direkte oder indirekte Auswirkungen auf Services haben könnte [1].
Was umfasst der Umfang (Scope) des Change Managements?
Der Umfang umfasst in der Regel die gesamte IT-Infrastruktur, Anwendungen, Dokumentation, Prozesse und Lieferantenbeziehungen [1, 2]. Er schließt alles ein, was Auswirkungen auf ein Produkt oder einen Service haben kann [2].
Wie unterscheidet sich Change Enablement von Organizational Change Management?
Change Enablement fokussiert sich auf Änderungen an Produkten und Services [3]. Organizational Change Management bearbeitet hingegen die mitarbeiterbezogenen Aspekte, damit organisatorische Transformationen erfolgreich implementiert werden [2].
Was sind die Merkmale eines ‘Standard-Change’?
Ein Standard-Change ist mit geringem Risiko behaftet, wohlverstanden und umfassend dokumentiert [3]. Er kann ohne zusätzliche Autorisierung implementiert werden [3].
Wie wird ein ‘Normaler Change’ gehandhabt?
Normale Changes werden nach einem Standardprozess geplant, bewertet und autorisiert [3]. Auslöser für die Initiierung ist immer das Erstellen eines Change Request [3].
Was kennzeichnet ‘Notfall-Changes’ (Emergency Changes)?
Diese müssen so schnell wie möglich umgesetzt werden und sind normalerweise nicht im regulären Change-Kalender enthalten [3]. Der Prozess der Bewertung und Autorisierung wird beschleunigt, damit sie schnell implementiert werden können [3, 4].
Was ist eine ‘Change-Autorität’?
Dies ist die Person oder Gruppe, die einen Change vor seiner Anwendung bewertet und autorisiert [4]. Jedem Change-Typ muss die richtige Change-Autorität zugewiesen werden, damit die Practice effizient und effektiv ist [4].
Wozu dient der Change-Kalender primär?
Der Change-Kalender wird verwendet, um die Planung von Changes zu unterstützen, die Kommunikation zu vereinfachen, Konflikte zu vermeiden und Ressourcen zuzuweisen [5].
Welche Bedeutung hat der Change-Kalender nach der Bereitstellung eines Changes?
Er stellt Informationen zur Verfügung, die für das Incident Management, das Problem Management und die Planung von Verbesserungen erforderlich sind [5].
Welchen Beitrag leistet Change Enablement zur Value-Chain-Aktivität ‘Plan’?
Die Practice bietet ein erforderliches Maß an Kontrolle für Changes an Produkt- und Serviceportfolios sowie an Richtlinien und Practices [5, 6].
Wie unterstützt Change Enablement die Aktivität ‘Improve’?
Viele Verbesserungen erfordern Changes, die wie alle anderen Änderungen bewertet und genehmigt werden müssen [6].
Welche Rolle spielt Change Enablement in ‘Engage’?
Kunden und Anwender müssen je nach Art des Changes konsultiert oder über diese informiert werden [6].
Was trägt die Practice zur Aktivität ‘Design and transition’ bei?
Da viele Changes infolge neuer oder geänderter Services eingeleitet werden, leisten die Aktivitäten einen wichtigen Beitrag zur Transition [6, 7].
Wie wirkt Change Enablement in der Aktivität ‘Deliver and support’?
Informationen über Changes müssen an die Mitarbeiter kommuniziert werden, da diese Auswirkungen auf Bereitstellung und Support haben können [7]. Zudem spielen diese Mitarbeiter oft eine Rolle bei der Bewertung und Autorisierung von Changes [7].