Beugesehnenverletzungen
Definition
eine Verletzung der Sehnen, die für die Beugung der Finger und des Handgelenks verantwortlich sind. Diese Sehnen verlaufen von den Muskeln im Unterarm zu den Fingern und ermöglichen das Beugen der Finger.
Verletzungen können traumatische (offen oder geschlossen) und
degenerative sein.
Beugesehnenverletzungen
Ursache
Traumatische Ursachen:
•Direktes Trauma: Meist Schnitt, Stich- oder Rissverletzung
•Indirektes Trauma: Haufig Sportverletzungen (oft durch Stol gegen Ball/Gegner:in oder Sturz)
=>Beugesehnenverletzungen eher bei Überstreckung
Degenerative Ursachen :
•Extrinsisch: Schwächung der Sehne durch mechanische Irritation
•Intrinsisch: Degeneration der Sehne selbst, bspw. bei rheumatoider Arthritis
Beugesehnenverletzungen
Einteilung:
•von ca. 5 pro 100 000 Einwohner pro Jahr beschrieben
•Männer im jungen bis mittleren Lebensalter
•Das Verhältnis Männer zu Frauen beträgt 4 : 1
langen Beugemuskeln und -sehnen des Daumens
Beugemuskeln und-sehnen sonstiger Finger
Bonhiger Bugem und unenin lohe des Hades
Beugesehnenverletzungen
Symptome
•Unnatürliche Streckstellung
•Schmerz Ø Aktive Flexion in den End- /Mittelgelenken der Finger nicht möglich oder abgeschwächt
•Abhängig von Verletzungsgrad
•bei Entzündung/Infektion => Schwellung, Rötung
Beugesehnenverletzungen
Diagnostik:
Diagnostik:
Klinische UNT =>
•Inspektion: Schnittwunde, allg. Offnene Wunde durch Verletzung
•Bewegungsprüfung:
-Verminderter Beugetonus eines Fingers gegenüber den anderen Fingern
-Spontane Beugung im nicht möglich
Art. Metacarpophalangeae weiterhin Flexion möglich
Überprüfung der Durchblutung und Sensibilität
•Röntgen in 2 Ebenen:
Knöcherne Mitverletzung auschließer Inkorporierte Fremdkörper erfassen
Beugesehnenverletzungen
Therapie:
Ärztlich :
Bei gate chilyten unacht untersorgeng ihnenal 14 nach untal sols OP erfolgen!
Primärnaht oder Sehnenrekonstruktion => Abhängig von Art der Verletzung
Physiotherapie BH:
Verordnet meist Kleinert-Schiene
•30° Flexion im Art. Radiocarpale + 60° Flexion in Artt. Metacarpophalangeae durch Gummi ode
Drahtsei züdel
•Pat. Muss aktiv Finger strecken -> werden passiv wieder in Flexion gebracht
Strecksehnenverletzung
Definition
Strecksehnenverletzung sind in der Regel Folgen offener Verletzung mit
scharfen
gegenständen, z.B. Glas oder messern auf der Rückseite des Unterarm, der hand bzw.der Finger.
Strecksehnenverletzung
Ursache
Ursachen
Die Ursachen für eine verletze Strecksehne sind vielfältig. Häufig führen Unfälle mit Messern, Scherben oder Verbrennungen
ZU
einer
Strecksehnenverletzung, aber auch eine plötzliche Überdehnung des Fingers, wie etwa beim Abfangen eines Sturzes mit der Hand ider beim Anprall eines Balls an die Fingerspitze
Strecksehnenverletzung
Einteilung
Die Einteilung der Strecksehnenverletzung erfolgt nach Lokalisation der Läsion und wird in 9 Zonen unterteilt.Hierbei befindenn sich die ungerade Ziffern über den Gelenken, die geraden dazwischen.
• Zone 1 und 2 (distales Interphalangealgelenk und mittlere Phalanx)
Zona 3 (proximales Interphalangealgelenk)
Zona 4 (Grundglied)
Zona 5 (Metacarpophalangealgelenksebene)
Strecksehnenverletzung
Symptome
Unfähigkeit des Patienten, den betroffenen Finger mit Kraft zu strecken. Darüber hinaus nimmt der Finger eine Beugestellung ein
Strecksehnenverletzung
Diagnostik
Anamnese: Genaue Erfragung des Unfallhergangs und der Beschwerde
Klinische Untersuchung: Inspektion, Palpation und Überprüfung der Bewegungsausmaße un
Funktionalität
- Bildgebung:
- Songen hir dusches zir knacten meuteiung der Sehnenstukur und-okalisation der Verletzung
Strecksehnenverletzung
Therapie
Konservative Behandlung bei partiellen Rupturen:
- Ruhigstellung in Streckstellung
Eisanwendung, Kompression und Hochlagerung in der Akutphase
- Physiotherapie zur Mobilisation und Kräftigung
Operative Versorgung bei kompletten Rupturen:
- Nahttechnik zur Refixation der gerissenen Sehnenenden
- Postoperative Ruhigstellung in Streckstellung
- Anschließende Physiotherapie zur Mobilisation und Rehabilitation
CRPS- Komplexes regionales Schmerzsyndrom
Definition
Complexes Regionales Schmerzsyndrom (CRPS), früher bekannt als Morbus Sudeck ode Reflexdystrophie, ist ein chronisches Schmerzsyndrom, das in der Regel nach eine Verletzung einer Extremität auftritt. CRPS ist durch anhaltende Schmerzen, sensorische notorische, autonome, Haut- und Knochenveränderungen gekennzeichnel
CRPS-
Ursache
Die genauen Ursachen von CRPS sind nicht vollständig geklärt, aber mehrere Mechanismen scheinen beteiligt zu sein:
1.Trauma oder Verletzung: Oft beginnt CRPS nach einem Unfall oder einer Operation.
2.Nervenverletzung: Beschädigung von peripheren Nerven kann zur Entwicklung von
CRPS führen.
3. Entzündliche Prozesse: Entzündungen spielen eine Schlüsselrolle bei der
Pathophysiologie.
4. Zentrale Sensibilisierung: Überaktivität des zentralen Nervensystems kann die
Schmerzempfindung verstärken.
5. Genetische Faktoren: Es gibt Hinweise, dass genetische Prädispositionen eine Rolle spielen könnten.
CRPS
Einteilung
CRPS wird in zwei Haupttypen unterteilt:
-CRPS Typ | (ohne Nervenverletzung): Dieser Typ tritt ohne nachweisbare
Nervenschädigung auf und macht etwa 90% der Fälle aus.
-CRPS Typ II (mit Nervenverletzung): Dieser Typ, auch als Kausalgie bekannt, tritt nach einer klaren Nervenverletzung auf.
CRPS
Symptome
Symptome von CRPS können stark variieren, umfassen jedoch häufig:
- Starke, brennende oder pochende Schmerzen, die in der betroffenen Extremität beginnen.
- Hautveränderungen, wie Verfärbungen, Temperaturunterschiede und Schwitzen.
- Schwellung der betroffenen Gliedmaßen.
- Veränderungen in Haar- und Nagelwachstum.
- Eingeschränkte Beweglichkeit und Muskelschwäche.
- Empfindlichkeit gegenüber Berührung und Kälte.
CRPS
Diagnose
Die Diagnose von CRPS basiert Folgende diagnostische Schritte sind üblich:
1. Anamnese und klinische Untersuchung: Bewertung der Symptome und körperliche
Untersuchung.
2. Bildgebende Verfahren: Röntgenaufnahmen, MRT oder Knochenszintigraphie können helfen, Veränderungen in Knochen und Weichteilen zu erkennen.
3. Thermografie und andere Funktionstests: Zur Bewertung von Durchblutungs- und Temperaturveränderungen.
4. Quantitative sensorische Tests: Zur Beurteilung von sensorischen Defiziten.
CRPS
Therapie
1.Medikamentöse Therapie: Schmerzmittel, Antikonvulsiva, Antidepressiva und Steroide.
2. Physiotherapie: Ziel ist die Wiederherstellung der Funktion und Beweglichkeit der betroffenen Extremität. Techniken umfassen manuelle Therapie, Übungen zur Steigerung der Beweglichkeit und Kraft, sowie Schmerzmanagement-Techniken.
3. Ergotherapie: Unterstützung bei alltäglichen Aktivitäten und ergonomischen
Anpassungen.
4. Psychotherapie: Zur Bewältigung der psychischen Belastung durch chronische Schmerzen.
5. Interventionelle Verfahren: Nervenblockaden, Sympathektomie und Implantation von Schmerzpumpen oder Rückenmarkstimulatoren können in schweren Fällen in Erwägung gezogen werden.