Modul 4 Flashcards

(45 cards)

1
Q

Welche Komponenten gehören zum Herz-Kreislauf-System?

A

Das Herz, der Körperkreislauf, der Lungenkreislauf sowie das Blut und der Blutdruck.

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2
Q

Wie viel Blut pumpt das Herz durchschnittlich pro Minute durch den Körper?

A

Etwa 5 bis 6 Liter.

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3
Q

Was ist die Hauptaufgabe des Herz-Kreislauf-Systems?

A

Die Versorgung der Zellen mit Sauerstoff (O₂) und Nährstoffen.

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4
Q

Wie wird der große Körperkreislauf definiert?

A

Er transportiert sauerstoffreiches Blut aus der linken Herzkammer über die Aorta in den Körper und führt sauerstoffarmes Blut zum rechten Vorhof zurück.

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5
Q

Wo findet im Körperkreislauf der eigentliche Stoffaustausch statt?

A

In den Kapillaren.

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6
Q

In welcher Reihenfolge verzweigen sich die Gefäße vom Herzen weg?

A

Arterien → Arteriolen → Kapillaren.

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7
Q

Wie wird sauerstoffarmes Blut von den Kapillaren zurück zum Herzen geleitet?

A

Über die Venolen, die zu Venen zusammenlaufen.

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8
Q

Was beschreibt der kleine Lungenkreislauf?

A

Den Weg des sauerstoffarmen Bluts von der rechten Herzkammer zur Lunge (zur Anreicherung mit O₂) und zurück zum linken Vorhof.

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9
Q

Welche Besonderheit gilt für die Lungenarterie?

A

Sie transportiert im Gegensatz zu anderen Arterien sauerstoffarmes Blut.

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10
Q

Wie lautet die Formel für das Herzzeitvolumen (HZV)?

A

HZV = Schlagvolumen (SV) × Herzfrequenz (HF).

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11
Q

Was ist das Herz rein anatomisch betrachtet?

A

Ein Hohlmuskel.

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12
Q

Wie heißt die Scheidewand, die das Herz teilt?

A

Septum.

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13
Q

Wie ist jede Herzhälfte unterteilt?

A

In einen (kleineren) Vorhof und eine (größere) Herzkammer.

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14
Q

Welche Aufgabe haben die Herzklappen?

A

Sie regulieren den Blutfluss und verhindern einen Rückstrom des Bluts.

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15
Q

Wie hoch ist der durchschnittliche Tagespuls bei leichten Aktivitäten?

A

Ca. 60 bis 80 Schläge pro Minute.

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16
Q

Nenne die drei Schichten der Herzwand von innen nach außen.

A

Endokard (Innenwand), Myokard (Muskelschicht), Epikard (Außenhaut).

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17
Q

Was ist das Myokard?

A

Der Herzmuskel, der den größten Teil der Herzwand ausmacht und für die Kontraktion zuständig ist.

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18
Q

Welcher Teil des Gehirns regelt die Anpassung der Herzaktivität?

A

Das Kreislaufzentrum im Stammhirn (zusammen mit dem vegetativen Nervensystem).

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19
Q

Woraus bestehen das Erregungsbildungs- und Leitungssystem des Herzens?

A

Aus spezialisierten Herzmuskelzellen (nicht aus Nerven!).

20
Q

Welcher Teil ist der primäre Impulsgeber (Schrittmacher) des Herzens?

A

Der Sinusknoten im rechten Vorhof.

21
Q

Wie viele Impulse sendet der Sinusknoten pro Minute?

A

Etwa 70 bis 80 Erregungen.

22
Q

Welcher Knoten dient als erstes Notfallsystem bei Ausfall des Sinusknotens?

A

Der Atrioventrikularknoten (AV-Knoten) mit ca. 50 Erregungen/Min.

23
Q

Nenne die Stationen der Erregungsleitung nach dem AV-Knoten.

A

His-Bündel → Tawara-Schenkel → Purkinje-Fasern.

24
Q

Was versteht man unter einer Extrasystole?

A

Einen zusätzlichen Herzschlag, der durch eine außerplanmäßige Erregung ausgelöst wird.

25
Was bedeutet "autark" im Zusammenhang mit dem Herzschlag?
Das Herz benötigt keinen externen Reiz vom Gehirn, um zu schlagen; es funktioniert selbstständig.
26
Was ist ein Sportherz?
Ein gesundes, hypertrophiertes (vergrößertes) Herz eines trainierten Sportlers.
27
Nenne drei Kennzeichen eines Sportherzens.
Vermehrte Kapillarisierung, erhöhtes Schlagvolumen, niedrigerer Ruhe- und Belastungspuls.
28
Wie schwer ist ein Sportherz im Vergleich zu einem normalen Herz?
Normal: ca. 300 g; Sportherz: ca. 500 g.
29
Ist ein Sportherz gefährlich?
Nein, es ist eine gesunde Anpassung und bildet sich nach dem Leistungssport bei korrektem Abtrainieren meist wieder zurück.
30
Nenne die vier Hauptaufgaben des Bluts.
Transport (Gase, Nährstoffe), Wärmeverteilung, Blutgerinnung, Milieufunktion (pH-Wert).
31
Wie setzen sich die Bestandteile des Bluts prozentual zusammen?
Ca. 55 % Blutplasma und 45 % Blutzellen.
32
Welche Aufgabe haben die Erythrozyten?
Sauerstofftransport, Rote Blutkörperchen
33
Wofür sind die Thrombozyten zuständig?
Die Blutgerinnung, blutplättchen
34
Was ist die Funktion der Leukozyten?
Abwehr von Krankheitserregern (Immunsystem) weisse blutkörperchen
35
Was versteht man unter dem systolischen Blutdruck?
Den maximalen Druck in den Gefäßen während der Kontraktion der Herzkammern.
36
Was beschreibt der diastolische Blutdruck?
Den niedrigsten Druck während der Erschlaffungs- und Füllungsphase des Herzens.
37
In welcher Einheit wird der Blutdruck gemessen?
mmHg (Millimeter Quecksilbersäule).
38
Welcher Blutdruckwert gilt laut WHO als "optimal"?
120 / 80 mmHg.
39
Ab welchem Wert spricht man von einer schweren Hypertonie (Stufe 3)?
≥ 180 (systolisch) oder ≥ 110 (diastolisch).
40
Wie wird der Blutdruck eingestuft, wenn die beiden Werte in unterschiedliche Kategorien fallen?
Es zählt immer der Wert in der "schlechteren" Zeile.
41
Nenne zwei wichtige Regeln für eine korrekte Blutdruckmessung.
Messung in Ruhe (nach 5 Min. Sitzen) und Manschette auf Herzhöhe.
42
Welchen Einfluss hat das Sprechen während der Messung auf den Blutdruck?
Es kann den systolischen Wert um bis zu 17 mmHg erhöhen.
43
Was ist der "Weißkitteleffekt"?
Ein Anstieg des Blutdrucks (bis zu +22 mmHg systolisch) aufgrund von Nervosität vor medizinischem Personal.
44
Warum werden Venen und Venolen auch als "Kapazitätsgefäße" bezeichnet?
Weil sich dort der Großteil des Bluts im Körperkreislauf (ca. 80 %) befindet.
45
Wie verändert sich die Kapillaraktivität bei Ausdauerbelastung?
Die Zahl der offenen Kapillaren steigt auf das 30- bis 50-Fache an; die Gesamtoberfläche vergrößert sich auf das 100-Fache.