Nenne 3 neue Ideen für den Non-Profit Bereich
Definiere das Wort Organisation
Eine Organisation kann eine soziale Struktur sein, die aus planmäßigen Zusammenwirken von Menschen entsteht, sich zur Umwelt abgrenzt und mit anderen Akteuren interagieren kann.
Um zu wissen “Organisationen sind gestaltbar” muss ich das Unternehmen durchschauen, was sind dafür die Voraussetzungen?
Beschreibe das Vorgehen bei der Untersuchung einer Organisation, was könnten Deine Ziele dabei sein?
Ziele:
Vorgehensweise:
Anamnese - Diagnose - Therapie
Empirische Methoden zum Analysevorgang:
Fragebogen, Interview, (teilnehmende Beobachtung), Mystery Shopping oder Mystery Eating,…
Danach kommt die Datenanalyse, Auswertung - ist abhängig von Aufgabenstellung.
Bericht - über Auftrag, Methode, Ergebnis, Interpretation, Literatur?
Selbst- gegen Fremduntersuchung - interne Untersuchungen oft nicht so effektiv wegen Betriebsblindheit, Gefahr bei Außenstehenden oft nicht ausreichendes Wissen über Betrieb.
Der Zusammenhang zwischen Effektivität und Effizienz, erkläre die Begriffe und den dazugehörigen Vorgang.
Effektivität umfasst den gesamten Prozess der Wirksamkeit und Zweckmäßigkeit von der Zielfindung bis zum Outcome, hingegen die Effizienz die Wirtschaftlichkeit von Input bis Output bezeichnet.

Wie kann die Effizienz (Input, Prozesse, Output) in einem Unternehmen gesteigert werden?
Input - Ressourceneinsatz:
Throughput - Prozesse - Leistungserstellung
Output - Leistungen - Wirkungen

Die Führungskraft als Motor
Was sind die Aufgabenbereiche einer Führungskraft, nenne 4 Kernbereiche und davon je 2 Teilaufgaben.
Aufgaben einer FK

Das Flügelrad der Unternehmensführung, welche Änderungen können fast überall zu Optimierung führen?
Leitbild
ein U braucht ein Leitbild (Ziele, Strategie) und dieses entsteht durch eine gemeinsame Analyse der FK
Kundenorientierung
Kundenbefragungen, -evaluierungen, Kunde kann 3 Personen sein: Nutzer/Auftraggeber/Zahler
Prozessoptimierung
Prozesse vereinfachen –> weniger Ressourcen –>weniger Personal -das worum sich alles dreht
Ressourcen sparsam verwenden
(Gebäude, Personal, Infrastruktur)

Beschreibe die Entwicklungsphasen von Arbeitsgruppen nach Glasl
1. Forming
Kontakte suchen, abtasten, erproben, Orientierung an Symbolen und Normen
1.1 Storming
Untergruppen bilden, Kampf um Führung, Rollen ausprobieren,…
2. Norming
Gruppe gibt sich Regeln zum Erfolg, Leistung, Entscheidung, Einfluss, Fürhung, Klimapflege, Fachautorität
3. Performing
Rollen-/Stil- Festlegungen aufbrechen, Potenziale, ideale und intentionale Ebene für Leistung erschließen
4. Reforming
Gruppe beherrscht Selbsterneuerung: Ziele, Werte, Rollen, Strukturen, Verfahren werden situativ gebildet

Erkläre die Entwicklungsphasen von Organisationen nach Glasl
Pionierphase, Differenzierungsphase, Integrationsphase, Assoziationsphase
1. Pionierphase - Die Org. als Großfamilie - pulsieren einer informalen Gemeinschaft
1-2 Krise: Beherrschbar? Steuerbar? Strukturen und Kommunikatin müssen mitwachsen.
2. Differenzierungsphase - die Org. als Apparat/ Konstruktion - Aufbauen eines steuerbaren Apparates
2-3 Krise: lebbar? ein Ganzes? Org. ist zu komplex, ist der Kontakt zu Mitarbeitern und Kunden verloren?
3. Integrationsphase - die Org. als lebendiger Organismus - Entwicklung eines ganzheitlichen Organismus
3-4 Krise: “ego”-zentrisch? Umfeld? Blick nur auf sich.
4. Assoziationsphase -die Org als Glied eines Biotops - Assoziative Vernetzung mit vielen Umwelten
4 Krise: Machtblöcke?

Eine Organisation in der Pionierphase, was zeichnet diese aus, wie ist sie aufgebaut?
„Die Organisation als Großfamilie“
„Alles für unsere Kunden!”
Absolute Kundentreue, persönliche Kenntnis der Kundensituation; Persönlichkeit der Pioniere prägt Politik, Struktur, Arbeitsstil – alles!
Charismatische und autokratische Führung; warm, emotionell; Funktionen rund um Persönlichkeitsprofil der Menschen; personenzentriert
improvisieren – Flexibilität; technische und materielle Mittel „nicht wichtig”
Außenbeziehungen:
Personenzentriert - Beziehungen zu Lieferanten, Kunden: informell, persönlich, freundschaftlich, „Stammtisch“ unregelmäßig, nicht formell organisiert, Lose Netzwerke
Wie sind Unternehmen in der Differenzierungsphase aufgebaut, was zeichnet sie aus?
„Die Organisation als Apparat/Konstruktion.“
„Wir verkaufen alles was für uns gut ist!”
Systematik, Ordnung, Logik, Steuerbarkeit, Planbarkeit
Formalisierte Strukturen, Regeln, Standardvorschriften; Funktionalitäts-Struktur; Stab-Linien-System;
Hierarchie: konstituierendes, organisierendes, dirigierendes Management;
Sachlich („Sachzwänge“), rational, distanziert, kalt
Arbeitsteilung! Strikte Trennen von Planung / Ausführung / Kontrolle, MitarbeiterInnen passen sich der Sachlichkeit an
Außenbeziehungen:
Sachlich, systematisch:
Systematische, meist schriftliche Befragungen bei Kunden, Öffentlichkeit (Image-Untersuchungen), Distanz – bis misstrauisch oder feindselig (Kunde als Beute, Eroberungsobjekt) Innenwelt vor dem Einblick Externer abschirmen
Unternehmen in der Integrationsphase haben tendenziell welche Werte und Strukturen?
„Die Organisation als lebender Organismus“
„Wir lösen die Probleme unserer Kunden! Wir stiften Nutzen!”
Visionen, Ziele, Strategien, Policy = kooperativ entwickeln
Netzwerk von kleinen, mehr oder weniger selbständigen Units; „intrapreneuring“ (Unternehmer im Unternehmen); situativ-agogisch führen, integrierte Funktionen, Teams, job-enrichment, autonome Gruppen
Selbstplanung, Selbstorganisation, Selbstkontrolle im Rahmenplan, „soft technology“
Außenbeziehungen:
Kulturelles, soziales, technisch-instrumentelles Subsystem integrieren
Kunden-Orientierung und Output-Orientierung an oberster Stelle:
Periodische Befragungen und Begegnungen mit Kunden, Kundenkonferenzen
Lieferanten-Beziehungen insofern dies der eigenen Kundenbeziehung nützt
Unternehmen in der Assoziationsphase zeigen welche Merkmale?
4. Assoziationsphase
„Die Organisation als Glied eines Biotops.“
Biotop: „Schicksalsgemeinschaft”, organisierte Beziehung mit Umwelten, Prozess-Verantwortung/-Management entlang der Wertschöpfungsprozesse:
stromaufwärts und stromabwärts – mit Partner-Unternehmen
Beziehung mit externen Partnern, assoziativ-kooperative Formen: strukturiert = permanente gemeinsame Organe,
Gemeinsame Marktforschung, Strategieentwicklung, Logistik, gemeinsame Produkt- und Verfahrensentwicklung, Aushilfe = trouble shooting;
offene Bücher = offenes Kalkulieren, profit-sharing
Umfassende Stakeholder-Orientierung
Welche Organisationsmodelle gibt es? Zähle 3 auf.
Welchen Zweck erfüllen Organisationsmodelle?
Beschreibe den Aufbau und den Nutzen des EFQM Modells als gängiges Organisatinsmodell.
EFQM Modell ist ein differenzierteres, statisches Modell
Selbstbewertungssystem
Unternehmen schätzt sich nach vorgegebenen 9 Kriterien selbst ein. Durch objektive Punktevergabe von max. 1000 Punkten wird das Ergebnis vergleichbar gemacht.
Das Modell unterscheidet 5 Befähiger-Kriterien und 4 Ergebnis- Kriterien beinhalten insgesamt 32 Einzelkriterien
Nutzen:
Ergebnisse sollen helfen eigene Stärken, Schwächen und Verbesserungspotentiale zu erkennen und die Unternehmensstrategie darauf auszurichten. Grundlage zur Vergabe vieler Qualitätspreise z.B. EFQM Excellence Award.

Nenne drei Vor- und drei Nachteile des EFQM Modells

Wie ist das Trigon Modell aufgebaut, für welche Unternehmen ist es geeignet und welchen Nutzen hat es.
Trigon Modell nach Glasl ist ein dynamisches Modell mit einem ganzheitlichen Systemkonzept
Es beschreibt 7 Wesenselemente und 3 Subsysteme die ein Unternehmen ausmachen:
Es gibt 4 Entwicklungsphasen der Org.
Nutzen:
Es dient dazu, zu analysieren in welcher Phase welche Kategorien zum tragen kommen und analysiert/überarbeitet/optimiert gehören.

Beschreibe wie sich laut Trigon Modell die Identität im Innensystem und zum Umfeld hin verhält, wie sie sich entwickelt.
Die Identität ist die Basis jeder Organisation
im Innensystem ist Identität bezeichnend für:
Identität zum Umfeld ist gezeichnet durch:
Beschreibe wie sich laut Trigon Modell Policy, Strategie und Programme im Innensystem und zum Umfeld hin verhalten, wie sie sich entwickeln.
2. Policy, Strategie, Programme
Grundlage dafür ist die Identität
Policy, Strategie Programme im Innensystem:
…zum Umfeld
Beschreibe wie sich laut Trigon Modell die Struktur im Innensystem und zum Umfeld hin verhält, wie sie sich entwickelt.
3. Struktur
Wird zum Thema wenn Identität und Policy, Strategie und Programme stehen.
Struktur im Innensystem:
…zum Umfeld:
Beschreibe wie sich laut Trigon Modell die Kategorie Menschen, Gruppen, Klima im Innensystem und zum Umfeld hin verhalten, wie sie sich entwickeln.
4. Menschen, Gruppen, Klima
die Basis dafür ist die Kenntnis der Identität, Entwicklung von Policy, Strategie, Programmen, und der Struktur.
Menschen, Gruppen, Klima im Innensystem:
…zum Umfeld
Beschreibe wie sich laut Trigon Modell die Kategorie Einzelfunktionen und Organe im Innensystem und zum Umfeld hin verhalten, wie sie sich entwickeln.
5. Einzelfunktionen, Organe
Die Grundlage dafür ist die Kenntnis über 1. Identität, 2. Policy Strategie- Programme, 3. Struktur, 4. Menschen, Gruppen, Klima.
Einzelfunktionen und Organe im Innensystem:
…zum Umfeld: