chapter 4 Flashcards

(50 cards)

1
Q

Wirtschaftskreislauf

A

Modell der wirtschaftli-
chen Beziehungen zwi-
schen aggregierten Märk-
ten und deren
Teilnehmenden

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2
Q

Gütermarkt

A

Dort bieten Unternehmen
Waren und Dienstleistun-
gen an.

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3
Q

Devisenmarkt

A

Dort werden Zahlungs-
mittel verschiedener
Währungen gehandelt

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4
Q

Faktormarkt

A

Dort bieten private Haus-
halte Produktionsfakto-
ren für Unternehmen an.

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5
Q

Finanzinstitutionen

A

Banken und weitere Orga-
nisationen, die als Inter-
mediäre zwischen Anbie-
tenden und
Nachfragenden finanziel-
ler Mittel wirken

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6
Q

Volkswirtschaftliche
Gesamtrechnung

A

aggregierte Buchhaltung
eines Landes innerhalb
eines bestimmten Zeit-
raums

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7
Q

mithilfe der VGR kann man was berechnen

A

gesamtwirtschaftliche Schlüsselgrößen wie privater Konsum, Investitio-
nen oder das Wachstum des gesamtwirtschaftlichen Produktionsniveaus

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8
Q

Bruttoinlandsprodukt

A

Marktwert aller für den
Endverbrauch bestimm-
ten Güter, die in einem
Land in einem bestimm-
ten Zeitabschnitt herge-
stellt werden

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9
Q

Marktwert

A

Wert eines Gutes, welcher
durch den am Markt
zustande gekommenen
Preis quantifiziert wird

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10
Q

Endverbrauch

A

Konsum von Gütern, die
nicht weiter im Produkti-
onsprozess verwendet
werden

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11
Q

Inlandsprinzip.

A

Messung der im Inland
produzierten Güterwerte
unabhängig von der Her-
kunft der Produzenten

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12
Q

Unterschied zwischen BIP und BNE

A

BIP misst wert aller Güter und Dienstleistungen die innerhalb eines Landes in einem bestimmten Zeitraum erbracht werden, egal von wem (inländer oder Ausländern) -> Inlandsprinzip

BNE Misst den Wert aller Güter und DL die von Inländern (Personen mit Wohnsitz in dem jeweiligen land ) erbracht werden - egal von wo.

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13
Q

Berechnungsarten des BIP

A

Entstehungsrechnung
Verwendungsrechnung
Verteilungsrechnung

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14
Q

Entstehungsrechnung

A

Zeigt wo das BIP entsteht
Formel :
Produktionswert - Vorleistungen + Gütersteuern - Gütersubventionen
Betrachtet die Wertschöpfung der Wirtschaftssektoren

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15
Q

Verwendungsrechnung (Nachfrageseite)

A

BIP = C+I+G ( Exporte - Importe) zeigt wofür güter verwendet werden

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16
Q

Verteilungsrechnung

A

Summe aller Einkommen, die durch Produktion im Inland entstehen

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17
Q

Nominales Bruttoin-
landsprodukt

A

berechnet auf Basis aktu-
eller Marktpreise

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18
Q

Reales Bruttoinlands-
produkt

A

berechnet auf Basis der
Marktpreise eines ausge-
wählten Basisjahres

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19
Q

Konjunkturzyklus

A

Schwankungsmuster des
BIP bestehend aus Auf-
schwung, Hochkonjunk-
tur, Abschwung und Kon-
junkturtief

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20
Q

Rezession

A

Konjunkturphase mit
rückläufigem BIP in zwei
aufeinanderfolgenden
Quartalen

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21
Q

Konjunkturphasen im Konjunkturzyklus

A
  • Aufschwung (Expansion)
  • Hochkonjunktur (boom)
  • Abschwung ( Rezession)
  • Konjunkturtief ( Depression)
22
Q

Prozyklische und Antizyklische größen

A

prozyklische - bewegen sich gleich zum BIP bsp. Beschäftigung, einkommen, Preise
Antizyklisch - bewegen sich entgegen zum BIP bsp. Arbeitslosenquote

23
Q

Stagflation

A

= gleichzeitige Inflation + Stagnation des Wachstums

24
Q

Kon junkturindikatoren

A
  • Frühindikatoren: zeigen zukünftige Entwicklungen (z.b Auftragseingänge)
  • Präsenzindikatoren: zeigen aktuelle Lage z.b Kapazitätsauslastung
  • Spätindikatoren: reagieren verzögert z.b Arbeitslosen Quote
25
Konjunktur
= regelmäßige Schwankungen der Gesamtwirtschaftlichen Aktivität
26
Wirtschaftswachstum
Entwicklung der Wirt- schaftsleistung einer Volkswirtschaft zwischen zwei betrachteten Zei- träumen
27
messgröße des Wirtschaftswachstums
veränderung des realen BIP, nicht nominal
28
Warum wird zur Berechnung der Wachstumsrate des Wirtschaftswachstums das reale BIP verwendet?
Weil Preissteigerung (Inflation) ausgeschlossen werden Es zeigt die Tatsächliche veränderung der Produktion
29
Warum ist dauerhaftes Wachtum der Wirtschaft nicht unbegrenzt möglich
Ressourcenverbarauch Nachhaltigkeit
30
Determinanten kurzfristiger Schwankungen
Ursachen für Konjunkturschwankungen sind Nachfrage und Angebotsschocks -> betreffen Komponenten des BIP= C+I+G+NX
31
Konsum C
- abhängig von der Kaufkraft Reallohn - Staat kann Konsum durch Steuersenkungen oder Subventionen beeinflussen - Zinsen wirken, höhere Zinsen Konsum sinkt, mehr sparen Zinsen sinken = Konsum steigt, weniger Sparen
32
Investitionen I
- hängen von Nachfrageerwartung, Zinsen, steuern, Produktionskosten ab - Niedrigere Zinsen = mehr Investitionen -Hohe Kosten = weniger Investitionen
33
Staatsausgaben G
- Beeinflusst das BIP direkt durch Infrastruktur, Bildung, Verteidigung - Hängt. von Haushaltslage und politischer Entscheidung ab
34
Nettoexporte NX
- Abhängig von Wechselkursen und Nachfrage aus dem Ausland - Starker Euro = Exporte Sinken - Schwacher Euro = Exporte steigen
35
Wachstumstrend
- Langfristige Entwicklung des realen BIP über viele Jahre - Zeigt den Allgemeinen Wachstumspfad trotz Konjunkturschwankungen - berechnet durch durchschnittliche Wachstumsrate - Graphisch - glatte Trendlinie über dem tatsächlichen BIP verlauf
36
Determinanten des Langfristigen Wachstums
BIP= TxF(A,K,H,N) Langfristiges Wachstum entsteht, wenn diese Faktoren mehr werden oder Produktiver genutzt werden
37
pro Kopf BIP
- Reales BIP - Maß für den Wohlstand pro Einwohner - Ermöglicht internationalen vergleich
38
Arbeitsproduktivität
Arbeitsproduktivität = Reales BIP / Anzahl der Erwerbstätigkeit
39
Wachstumspolitik
Maßnahmen des Staates zur Förderung des langfristigen Wirtschaftswachstums
40
Arbeitskräfte Wachstums Politik
Forderung von Erwerbstätigkeit, Migration, Weiterbildung * Ziel: mehr Arbeitskräfte, aber auch höhere Qualifikation * Wichtig: Realkapital & Ausbildung müssen mithalten, sonst sinkt Produktivität
41
Realkapital Wachstumspolitik
Staat kann Investitionen fördern durch: * Steuervergünstigungen * Subventionen * Infrastrukturprojekte * Ansiedlung internationaler Unternehmen * Beispiel: Tesla-/CATL-Fabriken in Deutschland
42
Humankapital Wachstumspolitik
Förderung von Bildung, Forschung & Entwicklung (F&E) * Kooperation zwischen Unternehmen & Hochschulen * Technologischer Fortschritt steigert Effizienz aller Produktionsfaktoren
43
Natürliche Ressourcen Wachstumspolitik
- Ressourcen sind begrenzt ziel= grünes Wachstum
44
Eignung des BIP zur Wohlfahrtsmessung
BIP misst materiellen Wohlstand, aber nicht die Lebensqualität insgesamt geeignet für ökonomische vergleiche aber begrenzt für Soziale Aspekt
45
BIP misst Nicht
Eigenarbeit, Ehrenamt, Freizeit, Hobbys * Ungleichheit der Einkommen * Umweltbelastungen & Ressourcenverbrauch * Lebenszufriedenheit oder Glück * Soziale Gerechtigkeit
46
Alternative Indikatoren für Wohlfahrt
Bildung (Alphabetisierung, Schulbildung) * Gesundheit (Lebenserwartung, Kindersterblichkeit) * Infrastruktur (Versorgung mit Wasser, Strom) * HDI (Human Development Index = Kombination aus Einkommen, Bildung, Lebenserwartung)
47
Materielle Wohlfahrt:
Lebensstandard (Güter, Einkommen)
48
Immaterielle Wohlfahrt
Zufriedenheit, Gerechtigkeit, Umwelt, Freizeit
49
Easterlin-Paradoxon:
Ab gewissem Einkommen steigt Glück nicht weiter
50