chapter 5 Flashcards

(35 cards)

1
Q

Definition Inflation

A

Eine anhaltende Steigerung des allgemeinen Preisniveaus in einer Volkswirtschaft -> Geld verliert an Kaufkraft

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2
Q

Deflation

A

Allgemeiner Preisrückgang über einen Zeitraum, Geld gewinnt an Wert, aber Nachfrage sinkt

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3
Q

Inflationsrate

A

Gibt die prozentuale Veränderung des Preisniveaus zwischen zwei Perioden an

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4
Q

Hyperinflation

A

Extrem starke Preissteigerung ( mehrere Hundert bis Tausend Prozent) Ursache: Massive Geldmengenausweitung

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5
Q

Folgen der Inflation

A
  • Geld verliert Wert
  • Sparen lohnt sich weniger
  • Löhne müssen angepasst werden
  • Unsicherheit für zukünftige Preise
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6
Q

Inflationsursachen

A
  • Monetäre Ursachen: Geldmenge zu groß
  • Reale Ursache: Nachfrage oder Angebot verändern sich
  • Psychologische Ursachen: Erwartungen der Marktteilnehmer
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7
Q

Geldmengeninflation

A

Zu viel Geld im Umlauf - >Preise steigen, Ursache: Zentralbank erhöht Geldmenge

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8
Q

Nachfrageinflation

A

Gesamtnachfrage > produktionskapazität. Ursache : steigende Einkommen, Staatsausgaben, Exporte

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9
Q

Kostendruck Inflation

A

Produktionskosten steigen -> unternehmen erhöhen Preise

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10
Q

Gewinndruckinflation

A

Unternehmen erhöhen Preise über Kosten hinaus -> Gewinnsteigerung

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11
Q

Importierte Inflation

A

preise steigen im Ausland -> Importgüter und inländische Produkte werden teurer

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12
Q

Erwartungsinduzierte Inflation

A

Menschen erwarten Preissteigerung -> kaufen früher, fordern höhere Löhne

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13
Q

Inflationswirkungen

A
  • Negative Wachstumseffekte
  • Umverteilungseffekte
  • Verlust internationaler Wettbewerbsfähigkeit
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14
Q

Negative Wachstumseffekte

A
  • Inflation verzerrt preis
  • Kapital fließt in Sachwerte statt Produktivität
  • Folge Weniger Wachstum und Beschäftigung
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15
Q

Umverteilungseffekte

A
  • Gewinner : Schuldner ( zahlen mit entwertetem Geld)
  • Verlierer: Gläubiger, Arbeitnehmende, Rentner
  • Effekt: Reallohnverlust, soziale Ungleichheit
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16
Q

Internationale Wettbewerbsfähigkeit

A

Inlandsprodukte werden teurer als Auslandsprodukte
Exporte sinken
Folgen: weniger Beschäftigung und Wachstum

17
Q

Spezielle Kosten

A

Schuhsohlenkosten: Aufwand durch häufige Geldbewegungen
Speisekartenkosten: Kosten ständiger Preisänderungen

18
Q

Deflation

A

preise sinken -> Konsum und Investitionen brechen ein
Folge: Wirtschaft schrumpft, Arbeitslosigkeit steigt
Moderate Inflation ist gesünder als Deflation

19
Q

Was misst der Verbraucherpreisindex VPI

A

Durchschnittliche Preisentwicklung von Waren und Dienstleistungen Privater haushalte

20
Q

Wer berechnet den VPI in Deutschland

A

Das Statistische Bundesamt

21
Q

Was ist ein Warenkorb

A

Eine repräsentative Auswahl an Gütern, die private Haushalte regelmäßig kaufen
enthält circa 700 Güterarten und wird alle 5 jähre aktualisiert

22
Q

Was ist das Wägungsschema

A

bestimmt wie stark einzelne Güter den VPI beeinflussen
tsp. Miete hat 25% Nahrung 11%

23
Q

Was ist das Basisjahr

A

Vergleichsjahr auf das Preisänderungen bezogen werden

24
Q

Wie oft wird der VPI angepasst

A

Güterzusammensetztung und Gewichtung alle 5 Jahre
preise: Monatlich

25
Was ist das Hauptproblem bei der Verwendung des VPI
Der Warenkorb wird nur alle 5 jähre aktualisiert änderungen im Konsumverhalten oder neue Produkte werden zeitverzögert berücksichtigt
26
Warum unterschätzt der VPI oft die Inflation
- Produktinovationen werden zu spät einbezogen -Qualitätsverbesserung werden nicht korrekt berücksichtigt - Substitutions effekt (Verbraucher wechseln zu billigeren Gütern) fehlt -Preisvorteil durch Discounter oder Onlinehandel werden verzögert erfasst
27
Was ist der Substitutionseffekt
- Wenn ein Produkt teurer wird, weichen Verbraucher auf Günstiger Alternativen aus - Der feste Warenkorb berücksichtigt das nicht -> Inflation wird zu hoch gemessen
28
Unterschied zwischen gefühlter und gemessener Inflation
Gefühlt: Subjektiv höher, weil wir Preissteigerungen häufiger wahrnehmen Gemessene Inflation: Objektiver Durchschnitt über viele Güter
29
Warum erfinden Menschen die Inflation oft stärker
Häufige Einkäufe steigen stärker im preis Preissenkungen bei seltenen Gütern fallen weniger auf psychologischer Effekt, Verluste werden intensiver wahrgenommen als Gewinne
30
Was zeigt die Phillipskurve
Den anfänglichen negativen Zusammenhang zwischen Inflation und Arbeitslosigkeit Kurzfristig : Mehr Inflation = weniger Arbeitslosigkeit Langfristig: Kein stabiler Zusammenhang mehr
31
Warum sinkt Arbeitslosigkeit bei steigender Inflation
- Unternehmen verkaufen mehr -> brauchen mehr Arbeitskräfte - Löhne steigen langsamer als Preise -> Arbeit wird günstiger -> mehr Beschäftigung
32
Was passiert Langfristig
Beschäftigte erwarten Inflation → fordern höhere Löhne. * Unternehmen erhöhen Preise weiter → Inflation bleibt, aber Arbeitslosigkeit steigt wieder. * Die Phillipskurve wird senkrecht = kein Tauschverhältnis mehr.
33
Bezug zur Konjunktur:
Aufschwung: hohe Nachfrage → Preise und Beschaftigung steigen. * Rezession: geringe Nachfrage → Preise fallen, Arbeitslosigkeit steigt.
34
Schlüsselbegriffe: Phillipskurve
Kurzfristige Phillipskurve: fallende Kurve → Inflation - Arbeitslosigkeit im Tausch. * Langfristige Phillipskurve: senkrechte Linie → kein Zusammenhang mehr. * „Erkaufen von Beschäftigung": kurzfristig weniger Arbeitslose, aber auf Kosten höherer Inflation.
35