LF10V2 Deck 1 Flashcards

Serverdienste bereitstellen und Administrationsaufgaben automatisieren (52 cards)

1
Q

Shell Definition

A

Die Shell ist eine textbasierte Benutzerschnittstelle CLI zur Eingabe von Befehlen und vermittelt zwischen Benutzer und Kernel

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Q

CLI Bedeutung

A

CLI steht für Command Line Interface also eine textbasierte Bedienoberfläche ohne grafische Elemente

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3
Q

bash Bedeutung

A

bash steht für Bourne Again Shell und ist auf vielen Linux-Systemen die Standardshell

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4
Q

Terminal Bedeutung

A

Ein Terminal dient der Ein- und Ausgabe von Befehlen und ist heute meist eine Emulation eines früheren Hardware-Terminals

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5
Q

Shell Aufgabe

A

Die Shell nimmt Befehle entgegen interpretiert sie und gibt sie zur Ausführung an den Kernel weiter

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6
Q

Prompt Bedeutung

A

Der Prompt zeigt die Eingabebereitschaft der Shell und enthält oft Benutzername Hostname und aktuelles Verzeichnis

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7
Q

Benutzermodus Symbol

A

Das Zeichen $ steht meist für den normalen Benutzermodus mit eingeschränkten Rechten

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8
Q

Root-Modus Symbol

A

Das Zeichen # steht meist für den Root-Modus mit administrativen Vollrechten

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9
Q

Tilde Bedeutung

A

~ ist die Abkürzung für das Heimatverzeichnis des angemeldeten Benutzers

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10
Q

Heimatverzeichnis

A

Das Heimatverzeichnis ist das persönliche Standardverzeichnis eines Benutzers im Dateisystem

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11
Q

Befehlsaufbau

A

Ein Linux-Befehl besteht meist aus Befehl Option und Argument

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12
Q

Leerzeichen Regel

A

Befehl Optionen und Argumente müssen durch Leerzeichen getrennt werden damit die Shell sie korrekt erkennt

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13
Q

Option Kurzform

A

Kurzoptionen beginnen meist mit einem einzelnen - nach POSIX-Konvention

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14
Q

Option Langform

A

Langoptionen beginnen meist mit – und sind oft besser lesbar

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15
Q

ls Befehl

A

ls listet den Inhalt eines Verzeichnisses auf und zeigt je nach Option Dateien Ordner und Zusatzinfos

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16
Q

pwd Befehl

A

pwd zeigt den vollständigen Pfad des aktuellen Arbeitsverzeichnisses an

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17
Q

cd Befehl

A

cd wechselt das aktuelle Verzeichnis und arbeitet mit absoluten oder relativen Pfaden

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18
Q

FHS Bedeutung

A

FHS steht für Filesystem Hierarchy Standard und definiert eine einheitliche Verzeichnisstruktur für Unix-ähnliche Systeme

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19
Q

Linux Laufwerke

A

Linux nutzt keine Laufwerksbuchstaben wie Windows sondern bindet Datenträger in die Verzeichnisstruktur ein

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20
Q

Mounten Erklärung

A

Mounten bedeutet ein Dateisystem oder Laufwerk an einem Verzeichnis einzuhängen

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21
Q

Root-Verzeichnis

A

Das Root-Verzeichnis / ist die oberste Ebene des Linux-Dateisystems

22
Q

Slash Funktion

A

Das Zeichen / kennzeichnet das Root-Verzeichnis und trennt zugleich Verzeichnisebenen in Pfaden

23
Q

Absoluter Pfad

A

Ein absoluter Pfad beginnt mit / und beschreibt den vollständigen Weg ab dem Root-Verzeichnis

24
Q

Relativer Pfad

A

Ein relativer Pfad beginnt nicht mit / und bezieht sich auf das aktuelle Arbeitsverzeichnis

25
Standardausgabe
Die Standardausgabe ist der normale Ausgabekanal eines Programms und erscheint standardmäßig im Terminal
26
Standardfehlerausgabe
Die Standardfehlerausgabe ist ein eigener Ausgabekanal für Fehlermeldungen
27
Standardeingabe
Die Standardeingabe ist der normale Eingabekanal eines Programms meist über Tastatur oder Datei
28
Umleitung >
Mit > wird die Standardausgabe in eine Datei umgeleitet und vorhandener Inhalt überschrieben
29
Umleitung >>
Mit >> wird die Standardausgabe an den bestehenden Inhalt einer Datei angehängt
30
Umleitung 2>
Mit 2> wird nur die Standardfehlerausgabe in eine Datei oder ein Gerät umgeleitet
31
Umleitung 2>>
Mit 2>> wird die Fehlerausgabe an eine bestehende Datei angehängt
32
Umleitung &>
Mit &> werden Standardausgabe und Standardfehlerausgabe gemeinsam umgeleitet
33
Umleitung <
Mit < wird eine Datei als Eingabe für einen Befehl verwendet
34
/dev/null
/dev/null ist ein spezielles Ziel das Ausgaben verwirft und wie ein schwarzes Loch funktioniert
35
cat Befehl
cat zeigt Dateiinhalte an und kann außerdem mehrere Dateien aneinanderhängen concatenate
36
Semikolon Verkettung
Mit
37
UND-Verkettung
Mit && wird der zweite Befehl nur ausgeführt wenn der erste erfolgreich war
38
ODER-Verkettung
Mit || wird der zweite Befehl nur ausgeführt wenn der erste fehlgeschlagen ist
39
Pipe Erklärung
Mit | wird die Ausgabe eines Befehls direkt als Eingabe für den nächsten Befehl verwendet
40
wc Befehl
wc zählt Zeichen Wörter oder Zeilen und wird oft zusammen mit Pipes verwendet
41
tee Befehl
tee vervielfacht den Datenstrom sodass Ausgabe gleichzeitig angezeigt und in eine Datei geschrieben werden kann
42
Shell-Variable
Eine Shell-Variable ist ein benannter Speicher für veränderliche Werte in der aktuellen Shell-Sitzung
43
Variablenzuweisung
Eine Variable wird mit Name=Wert gesetzt und mit $Name ausgelesen
44
unset Befehl
unset löscht eine vorhandene Shell-Variable wieder
45
export Befehl
export macht eine Variable für Unterprogramme und Kindprozesse verfügbar
46
Umgebungsvariable
Umgebungsvariablen sind systemweit oder benutzerspezifisch definierte Variablen die Programmen Informationen bereitstellen
47
env Befehl
env zeigt vordefinierte und exportierte Umgebungsvariablen an
48
PATH Variable
PATH enthält die Verzeichnisse in denen die Shell nach ausführbaren Programmen sucht
49
Metazeichen
Metazeichen haben in der Shell eine Sonderfunktion und müssen für die wörtliche Nutzung maskiert oder in Anführungszeichen gesetzt werden
50
Asterisk *
* steht bei der Dateinamenexpansion für beliebig viele auch null Zeichen
51
Fragezeichen ?
? steht bei der Dateinamenexpansion für genau ein beliebiges Zeichen außer Leerzeichen
52
Kommandosubstitution
Mit $(Befehl) wird die Ausgabe eines Befehls als Argument oder Wert in einen anderen Befehl eingesetzt