Wells-Score
Anamnese
Immobilisation
Klinik am betroffenen Bein
Differentialdiagnostik
Virchow-Trias
Virchow-Trias
Die Virchow-Trias beschreibt die drei wesentlichen pathophysiologischen Ursachen, die zur Entstehung einer Thrombose führen.
Symptome
Betroffenes Bein
Allgemein: Plötzlich auftretende Luftnot, Schwindel- und Schwächegefühl bei einer Lungenembolie
Phlegmasia coerulea dolens
Definition
Klinik
Therapie
Phlegmasia coerulea dolens
Definition: Maximalvariante einer Phlebothrombose mit Verschluss aller Venen einer Extremität → Sekundäre Kompression des arteriellen Flusses
Klinik:
Therapie: Notfalloperation
Meyer-Zeichen
Meyer-Zeichen: Wadenkompressionsschmerz
Homans-Zeichen
Homans-Zeichen: Wadenschmerz bei Dorsalextension des Fußes
Payr-Zeichen
Payr-Zeichen: Fußsohlenschmerz bei Druck auf mediale Fußsohle
Bildgebende Verfahren
Goldstandard
Bildgebende Verfahren
Goldstandard: (Farbduplex‑)Kompressionssonographie der Beinvenen
Durchführung: Von der Leistenregion nach distal werden die tiefen Beinvenen in Abständen von wenigen Zentimetern durch Ausüben von Druck mit dem Schallkopf auf ihre Komprimierbarkeit geprüft
Zur Beurteilung der proximal des Leistenbandes gelegenen Venen (Beckenvenen, V. cava inferior) ist die Flussbeurteilung mittels Farbduplex hilfreich
weiterführende Diagnostik
Akuttherapie
Akuttherapie
Allgemeinmaßnahmen
Medikamentös
Maßnahmen zur Rekanalisierung
Sekundärprophylaxe
Sekundärprophylaxe
Nach der initialen Antikoagulation wird eine geeignete Erhaltungstherapie angeschlossen
Dauer der Antikoagulation bei Phlebothrombose
Dauer der Antikoagulation bei Phlebothrombose
Die Behandlungsdauer richtet sich nach Genese, Anzahl der vorherigen Thrombosen, Risikofaktoren und Komorbidität
Nach erstmalig aufgetretener Thrombose
Grundregel: Grundsätzlich mindestens drei Monate, bei hohem Risiko eines postthrombotischen Syndroms (Thrombosen der Vena poplitea und oberhalb davon) eher sechs Monate
Drei Monate i.d.R. ausreichend bei:
Eher sechs Monate (bzw. verlängerte Erhaltungstherapie) bei:
Verlängerte Erhaltungstherapie über 3–6 Monate hinaus bei fortbestehenden Risikofaktoren