Schizophrenie: Epidemiologie
Lebenszeitprävalenz weltweit: 0,5-1,6%
Prävalenz bei Kindern schizophrener Eletern
Prävalenz eineiige Zwillinge: 40-50%
Prävalenz zweieiige Zwillinge: 10-20%
Prävalenz Geschwister: 5-10%
mw: bei beiden Geschlechtern gleich, Männer erkranken im Schnitt früher
Alter: bevorzugt 16 bis 35
Schizophrenie: Ätiologie (1)
Vulnerabilitäts-Stress-Coping-Modell
Schizophrenie: Diagnostik
1 aus
2 aus
Schizophrenie: DD
wahnhafte Störung: Klinik
induzierte wahnhafte Störung: zwei Personen, die in enger Beziehung stehen: einmal Wahn, einmal symbiontischer Wahn
Schizophrenie: Komplikationen: postschizophrene Depression (2)
postschizophrene Depression
Schizophrenie: Symptome: Einteilung nach K. Schneider
Symptome 1. Ranges
Symptome 2. Ranges
Schizophrenie: Symptome: Einteilung nach Positiv-Negativ-Symptomatik
positiv
negativ
Schizophrenie: Verlaufs- und Sonderformen: paranoide S
Erkrankungsalter: junges Erwachsenenalter
Klinik: Wahnvorstellungen & akk. Halluzinationen
Häufigkeit: am häfigsten
Erkrankungsalter: 20-30 (junges Erwachsenenalter)
Schizophrenie: Verlaufs- und Sonderformen: hebephrene S
Klinik
Erkrankungsalter: 15-25 Jahre (Adoleszenz)
Prognose: schlecht: oft Übergang in paranoide Schizophrenie
Schizophrenie: Verlaufs- und Sonderformen: katatone S
Komplikationen: perniziöse Katatonie (siehe gesonderte Lernkarte)
Schizophrenie: Verlaufs- und Sonderformen: undifferenzierte Schizophrenie (1)
Kriterien für Schizophrenie, Zuordnung zu paranoid, hebephren oder katanon aber nicht möglich
Schizophrenie: Verlaufs- und Sonderformen: zönasthetische Schizophrenie (1)
im Vordergrund stehen die Zönästhesien
Schizophrenie: Verlaufs- und Sonderformen: Schizophrenia simplex: Klinik (2)
Klinik
Schizophrenie: Verlaufs- und Sonderformen: akute vorübergehende psychotische Störung
Klinik
Therapie: Antipsychotika führen idR zu rascher Besserung
Schizophrenie: Verlaufs- und Sonderformen: akute polymorphe psychotische Störung
Klinik: beginnt abrupt, endet abrupt. Häufiger Wechsel
Therapie: Antipsychotika führen idR zu rascher Besserung
Schizophrenie: Therapie: Algorithmus (3)
Schizophrenie: Therapie: Medikamentöse Therapie
Wirkmechanismus
Benzodiazepine: Indikation: Sedierung bei akuten Angst- Unruhe- und katatonen Zuständen
Antidepressiva: Indikation: supportiv bei depressiver Symptomatik
Schizophrenie: Verlaufs- und Sonderformen: katatone S: Klinik der Katatonie
psychisch
motorisch
Schizophrenie: Verlaufs- und Sonderformen: katatone S: Komplikationen: perniziöse Katatonie
Definition: katatoner Stupor + Fieber
Prognose: endet oft letal
Therapie
DD Malignes neuroleptisches Syndrom: katatones Dilemma (siehe gesonderte Lernkarte)
Schizophrenie: Verlaufs- und Sonderformen: katatone S: Erkrankungsalter (1)
Adoleszenz, 15-25
Schizophrenie: Verlaufs- und Sonderformen: katatone S: Therapie
EKT wann?: Perniziöse Katatonie und therapieresistenter katatoner Stupor
Benzos + Antipsychotika: Voraussetzung? wie lange? Beispiel?
Schizophrenie: Therapie: Medikamentöse Therapie: atypischen Antipsychotika
Vorteil: weniger EPS
Nachteil
Beispielhafte Medikamente
Schizophrenie: Therapie: Medikamentöse Therapie: typischen Antipsychotika
hochpotent: wann wichtig, wogegen wirksam, Beispiel
- wichtig in Akutsituation
- gute Wirksamkeit gegen Plussymptomatik
- z.B. Haloperidol
niedrig- und mittelpotent, wozu eingesetzt, Beispiel
Schizophrenie: Verlaufs- und Sonderformen: katatone S: Klinik der Katatonie: psychisch: Mutismus: Definition (1)
Patient spricht nicht, obwohl er über intakte Sprechorgane verfügt